Videopitch – Der Text

Wie baue ich meinen Pitch-Text auf?

Bei fiktionalen Stoffen ist normalerweise die Synopsis (Kurz-Inhalt) der größte Teil des Pitches. Man sollte sich darüber klar sein, was einen selbst am Stoff besonders fesselt und das hervorheben. Außerdem kann man die persönliche Beziehung/ Haltung zum Thema durchschimmern lassen. Wie immer gilt auch hier: Erzeugt einen emotionalen Spannungsbogen aus Einstieg- Mittelteil- Ausstieg (Pitch-„Bausteine“).

Was ist bei Dokumentar-Stoffen anders?

Bei Dokumentationen reißt man das gewählte Thema an. Man schildert die Herangehensweise, die besondere These oder Fragestellung, mit der man sich dem Thema nähert. Oft gibt es bereits Recherche-Bildmaterial, das man in den Videopitch montieren kann. Auf exklusive Interviewpartner, sowie exklusiven Zugang zu Quellen/ Archiven sollte man natürlich hinweisen (auch für Dokus lassen sich Pitch-„Bausteine“ verwenden).

Wie erlebt der Zuhörer meinen Pitch?

Vermutlich wird euer Zuhörer mehrere Pitches in kurzer Zeit hören. Getrieben vom Bedürfnis, eure Geschichte sofort zu erfassen, stürzt er sich im Zustand leichter Reizüberflutung auf die ersten ihm hingeworfenen Informationen – und an diesen hält er eisern fest. Seid also in den ersten Sätzen besonders klar und eindeutig. Vermeidbare Verwirrung stimmt den Rezipienten misslaunig – er will sich nicht auf eine chaotisch mäandernde Geschichte konzentrieren müssen, sondern entlang eines klar erkennbaren roten Fadens von euch zum Lachen oder Weinen gebracht werden.